Sonntag, 31. Oktober 2010

Chitin, Chinin und Impotenz

Wie von einer Leserin gewünscht, verfasse ich heute einen Blogeintrag über Chitin, Chinin und Impotenz.
Ursprünglich war ein Eintrag zum Stoff Chitin und seine Wirkung auf die männliche Potenz gewünscht, dies beruhte allerdings auf einer Verwechslung mit dem Bitterstoff und Alkaloid Chinin.

Dennoch möchte ich zuerst kurz das Chitin beleuchten.

Chitin
Chitin ist ein verbreitetes Polysaccharid, das dafür bekannt ist, in Käferpanzern zu existieren. Es dient hauptsächlich zur Strukturbildung. Es ist Ausgangsstoff für die Synthese der Stoffe Glucosamin und Chitosan. Chitin ist sowohl in der Pflanzenwelt (bei Pilzen) als auch in der Tierwelt (Spinnen, Käfer, Würmer etc.) für den Aufbau von Strukturen verantwortlich.

Das Monomer Acetylglucosamin mit der Summenformel C8H13NO5 hat eine molare Masse von 203,19g·mol−1 und liegt bei Raumtemperatur im festen Zustand vor. Über n  β-1,4-glycosidische Bindungen kann sich das Polysaccharid Chitin aufbauen. Dieses ist farblos, die braune Farbe von Insektenpanzern stammt von einem eingelagerten Protein. 

Entgegen der allgemeinen Vermutung, dass Chitin für die Härte von Insektenpanzern sorgen würde, sorgt Chitin für deren Weichheit und Biegsamkeit. Im Zusammenspiel mit dem Protein Sklerotin wird der Panzer hart.


Chinin
Chinarinde (Cinchona officinalis)
Chinin ist ein sogenanntes Alkaloid. Es wird aus der "Chinarinde" gewonnen und ist bei Standardbedingungen ein weißes, kristallines und schwer-wasserlösliches Pulver. Die Summenformel des Alkaloids lautet C20H24N2O2, sein Schmelzpunkt liegt bei 174,9°C. Der Stoff wird als gesundheitsschädlich eingestuft. Erstmals konnte das Chinin 1820 durch Extraktion mit Alkohol aus der Chinarinde isoliert werden. Chinin schmeckt extrem bitter, in UV-Licht beginnt es intensiv hellblau zu fluoreszieren. 

Chinin wird zur Behandlung von Malaria verwendet, da es die Nucleinsäuresynthese der ungeschlechtlichen Malariaüberträger hemmt; es wirkt schmerzstillend und in direkter Umgebung fiebersenkend und betäubend. 


Der Alkaloid wirkt anregend auf die Gebärmuttermuskulatur und ist wehenfördernd. In diesem Zusammenhang wurde oftmals als Mittel zur Abtreibung missbraucht, wobei einige Frauen aufgrund von Überdosierung und der Giftigkeit des Stoffes starben. 
Die LD50 liegt bei 8-10g Chinin. Chinin ist bei Getränken in Deutschland auszeichungspflichtig; erlaubt sind 85mg/kg in alkoholfreien Getränken, in alkoholhaltigen Getränken sind 300mg/kg zugelassen.

Impotenz und Chinin
Chinin wird eine abtötende Wirkung auf Einzeller (wie Spermatozoen) zugeschrieben. Diese tritt jedoch erst beim Konsum größerer Mengen an Chinin auf (ca. 2 - 3L Bitter Lemon oder Tonic Water pro Tag oder vergleichbare Mengen Chinin in anderen Verabreichungsformen. Bei gegen Malaria behandelten Soldaten wurde eine potenzabschwächende Wirkung des Stoffes beobachtet.
Jedoch ist eine Neubildung von Spermatozoen nicht ausgeschlossen und beim Einstellen von einem überdurchschnittlichen Chinin-Konsum kann eine normal funktionierende Potenz zurückerlangt werden.

Verursacht Tonic Water also Impotenz?
Ja, beim Konsum von mehreren Litern Tonic Water ist ein reversibler Verlust von Potenz möglich.
Gruß,
euer Kaito.

Freitag, 29. Oktober 2010

Ethanol - Der sogenannte "(Trink-)Alkohol"

Angespornt durch den gestrigen Vorfall ein Eintrag zum (Trink-)Alkohol (Ethanol).

Kohlenwasserstoffe

Die Chemie der Organik befasst sich hauptsächlich mit Kohlenwasserstoffverbindungen (vereinfacht: Kohlenwasserstoffen). Von diesen Kohlenwasserstoffverbindung gibt es unsagbar viele (möglicherweise auch unendliche durch ständige Neubildung weiterer Verbindungen). Die Hauptbestandteile dieser Kohlenwasserstoffe sind die Elemente Kohlenstoff (-C), Wasserstoff (-H), Sauerstoff (-O) und Stickstoff (-N). Diese Elemente (und weitere, seltener genutzte) können zu lang- oder kurzkettigen und ringförmigen Verbindungen reagieren. Viele wirken schädlich für den menschlichen Organismus, einige Kohlenwasserstoff-Verbindungen sind lebensnotwendig.
Eine der schädlich wirkenden Verbindungen ist das hier behandelte Ethanol.

Ethanol
Der Ethanol ist ein Kohlenwasserstoffderivat mit der Summenformel C2H6O. Üblich ist auch die Schreibweise, CH3CH2OH, welche insbesondere Gruppe -OH (Hydroxy-Gruppe) hervorhebt, welche jeder Alkohol-Verbindung zu eigen ist. 
Der Schmelzpunkt des Trinkalkohols beträgt -114°C, der Siedepunkt liegt bei 78°C.
Neben seiner Verwendung als Genussmittel greift man auf Alkohol auch zurück, um es u.A. als Lösungsmittel, Desinfektionsmittel, Frostschutzmittel, Reinigungsmittel, Träger für Duftstoffe und Brennstoff zu nutzen. Die Verwendungsmöglichkeiten sind Ethanol sind zahlreich.

Der Konsum von Alkohol hat abhängig von der konsumierten Menge direkte Auswirkungen auf einen Organismus. Beim menschlichen Organismus kann man abhängig vom Blutalkoholspiegel häufig nachfolgende Ausfallerscheinungen beobachten:


Blutalkoholspiegel Wirkungen

0,2 ‰ enthemmende Wirkung mit Steigerung der Redseligkeit

0,5–1 ‰ „Schwips“ mit Enthemmung, Selbstüberschätzung, Nachlassen der Reaktionsfähigkeit

1–2 ‰ deutliche Angetrunkenheit, beginnende Ataxie, verminderte Sehleistung, teils Aggressivität, Uneinsichtigkeit

2–3 ‰ Trunkenheit, Rausch, starke Ataxie, Denk- und Orientierungsstörungen, später teils Amnesie

ab 3 ‰ schwerer Rausch, Benommenheit bis zur Bewusstlosigkeit, Lebensgefahr durch Atemlähmung, Aspiration von Erbrochenem und Unterkühlung

6–8 ‰ meist tödlich
Quelle: wikipedia.de

Für einen ausgewachenen Mann lässt sich die BAK (Blutalkoholkonzentration) mittels dieser Formel berechnen:
BAK = 0,8/[(2,447 - 0,09516 * Alter in Jahren + 0,1074 * Größe in cm + 0,3362 * Gewicht in kg)] * Alkohol in g

In geringen Mengen eingenommen wirkt Alkohol betäubend und schmerzlindernd. So wird z.B. Kälte nicht mehr verspürt und ein Kältetod ist im Zusammenhang mit Alkohol bereits oftmals vorgekommen.

Alkohol wird weder als giftig noch als gesundheitschädlich eingestuft, im Zusammenhang mit Alkoholkonsum ist aber eine Schädigung der Leber und anderer Organe oftmals zu beobachten. Durch oftmaligen Konsum von Alkohol kann eine Alkoholsucht entstehen, welche selten von Patienten eigenständig besiegt werden kann und nachhaltig alle Zellen des Körpers schädigt. Durch langanhaltenen Alkohol-Konsum kann der "Vitamin B1"-Stoffwechsel gestört werden, was zu einer Polyneuritis führen kann - Epilepsie, Psychosen und ein verfrühter Tod können eine Folge davon sein.

Mittwoch, 13. Oktober 2010

Das Ei und das Huhn

Hallo,

heute will ich eine Angelegenheit auf fundierter biologischer Grundlage diskutieren. Häufiger fragen sich Menschen, ob das Ei oder das Huhn zuerst war. An dieser Stelle kann ich schon auf folgendes hinweisen - auch wenn ich es immer wieder lese: Ein Hahn kann keine Eier legen; ebenso ist diese Diskussion des Themas übertragbar auf sämtliche anderen Vogelarten und Vogelrassen.


Die Entstehung des Homo sapiens sapiens:
Der Homo sapiens sapiens (auch bekannt als der heutige Mensch) stammt, wie bekannt sein dürfte nicht vom Affen ab, sondern von einer Vielzahl weiterer Homiden. Ein Stammbaum gibt hierüber Aufschluss, kann aber wegen fehlender Kenntniss über sämtliche Vorfahren des Homo sapiens sapiens nicht vollständig hergestellt werden. Eine Abstammung des Menschen und der Menschenaffen von einem gemeinsamen Vorfahren ist überaus wahrscheinlich, da der Gencode besondere Ähnlichkeiten besitzt.

Der Gencode
Jedem Lebewesen und jeder Pflanze ist ein Gencode zu eigen. Dieser ist eine Regel zur Bildung der DNA [Desoxyribunucleinacid, welche verantwortlich für die Ausprägung der Eigenschaften eines Individuums ist.
Bei der Bildung der DNA werden Basentripletts von Guanin, Cytosin, Uracil und Adenin genutzt, um die Verwendung einer Aminosäure in der DNA zu bestimmen. Hierbei entspricht jedes Basentriplett einer Aminosäure, eine Aminosäure kann jedoch von mehreren Basentripletts bestimmt werden. Das Nutzen unterschiedlicher Aminosäuren sorgt letztlich für die Bildung der DNA und die Gen-Expression.


Die Mutation  
Bei der Transkription von Basentriplett zu Aminosäure können Fehler (sogenannten Mutationen) auftreten. Diese Fehler können unterschieden werden:
  • Substitution
  • Insertion
  • Duplikation
  • Deletion
Bei einer Mutation wird durch einen Fehler bei der Transkription eine Base vertauscht, eliminiert, dupliziert oder hinzugefügt. Dies sorgt für Punktmutationen.

Beispiel:
Ausgehend von dem Satz "ICH MAG EIN EIS" sorgen sämtliche Punktmutationen für eine Non-Sense-Mutation.
Substitution: "ICH BAG EIN EIS"
Insertion: "ICH XMA GEI NEI S"
Duplikation: "ICH HMA GEI NEI S"
Deletion: "ICH AGE INE IS"
Wie hier zu sehen ist, sorgt jede Veränderung des Satzes für eine Mutation. 
Geschieht dies bei einer Transkription kann dies positive oder negative Folgen haben.


Die Entwicklung
Durch Mutation kann sich eine Lebensform weiterentwickeln. Mutationen passieren stets zufällig und können auch den Tod eine Lebensform bedeuten. Nach Darwin überleben stets die Individuen, die am besten an ihre Lebensbedingungen angepasst sind. 
Hier findet also Evolution statt: Durch Mutation entstehen neue Lebensformen und sind diese besser an die Lebensbedingungen angepasst, werden sie überleben (siehe der Stammbaum der Homiden).


Das Huhn war im Ei
Mit diesem Wissen ist es nun möglich, fundiert auf die Frage einzugehen, ob ein Huhn oder ein Ei zuerst war. Wir wissen, wie durch genetische Veränderung (Mutation) neue Lebensformen entstehen und wir wissen, dass Vögel eierlegende Tiere sind. 
Davon ausgehend, dass ein Vorfahre eines Huhnes ebenfalls ein Vogel war, wissen wir, dass dieser Vorfahre selbst Eier gelegt hat um sich fortzupflanzen. Findet nun eine Veränderung im Gencode des Nachkommens durch Mutation statt, kann eine neue Lebensform entstehen. Diese (also das heutige Huhn) ist besser an die Lebensbedingungen angepasst und kann seinen Gencode durch Fortpflanzung weitergeben, wodurch letzlich das heutige Huhn entsteht und Vorfahren verdrängt.
Nach dieser Diskussion ist klar, dass das Ei vor dem Huhn entstanden ist, dieses allerdings weitere Vorfahren hatte. 
Darüber hinaus ist davon auszugehen, dass der erste Vorfahre des heutigen Huhnes ein Einzeller war.

Gruß,
euer Kaito.

P.S.: Ich möchte meinen Dank an Sir Duck für sein Lob zu meinem letzten Eintrag danken.

Montag, 11. Oktober 2010

i... der Buchstabe, der Böses verspricht

Hallo,

heute hat meine Wenigkeit viel mit dem Buchstaben "i" zu tun gehabt. Nachdem von einem gefiederten Freund der Buchstabe "i" als Tipp für seinen nächsten Blogeintrag gegeben worden ist und ich in "i" nichts als den Teufel erkennen konnte, musste ich hier festellen, dass "i" weitaus böser sein kann, als ich dachte.

Der Buchstabe, der Böses verspricht:

Normalerweise befasse ich mich gerne mit Themen, die kontrovers sind. Dieses mal tat ich es sehr gerne und setzte mich mit einem Freund über das Thema iPhone (a.ka. T-Mobile und Apple) auseinander. Wie unschwer für jeden erkennbar sein sollte - zumindest jeden, der Lesen kann - hat ein iPhone bei einer Auflistung seiner hardwareseitigen Spezifikationen deutlich schlechtere Werte als vergleichbar teuere Geräte anderer Anbieter (z.B. Samsung). Zumindest aber hat ein iPhone ein deutlich schlechteres Preisleistungsverhältnis.
Dies liegt sicherlich nicht nur an dem Gerät selbst, sondern auch an der noch vorhandenen Monopolstellung von der Firma T-Mobile. Diese wird im Oktober etwas lockerer werden, da Vodafone auch die Möglichkeit verfügen wird, selbst das iPhone zu vertreiben. Verträge von 50€ für ein Mobiltelefon namens iPhone sind bislang keine Seltenheit - bei anderen Anbietern können für solche Preise bereits vollwertige Flatrates in sämtliche deutschen Netze erworben werden. Eine grobe Rechnung macht schnell klar, dass über einen Vertragszeitraum von 24 Monaten das Gerät einen Kunden bereits 1200€ kostet (diese 1200€ gehen natürlich nicht nur an Apple). Sicherlich erhält man für diesen Preis ein iPhone und einige Freiminuten, vielleicht sogar eine Flatrate; doch das kann es eigentlich nicht sein, was ein cleverer Mensch möchte.
Für 1200€ kann man sich ein vernünftiges, besseres und günstigeres Handymodell anderer Anbieter leisten, einen entsprechenden Vertrag und hat in jedem Fall noch etwas Geld gespart (abhängig von der eigenen Handynutzung). Sobald man versucht, dies einem Kunden der Telekom zu erklären, werden sämtliche Argumente und Antworten absolut unlogisch und inhaltsleer. Typisch sind Antworten wie "Das iPhone ist einfach besser.", "Diese Funktion hat sonst kein Gerät.", "1200€ würde ich auch für andere Geräte zahlen.", etc.

Ich muss euch, liebe iPhone- und Apple-Fans korrigieren. Ihr liegt falsch und dies könnt ihr mir absolut glauben. Für 1200€ bekommt man mehr als nur ein Gerät, sofern es kein iPhone ist; sämtliche Funktionen, welche ein iPhone besitzt, kann auch ein anderes Handy (sei es mit einer zusätzlichen Applikation) ausführen und nein: Ein iPhone ist nicht einfach besser.
Diese Aussagen kann man nun ablehnen, einfache Gegenrechnungen aller Kosten und Hardwareleistungen werden jedoch meine Aussagen bestätigen. 

Was also ist es, dass ein iPhone so begehrenswert macht oder wollen wir sagen: Was macht Apple-Produkte begehrenswert?
Hier möchte ich den großen Eric Bishof zitieren, der einst meinte "Controversy creates Cash" (zu deutsch: Kontroverse macht Geld). Ein einfacher kritischer Blogeintrag - wie dieser hier - sorgt bereits für Werbung für Apple-Produkte. Auch wenn dieser Eintrag nicht zum Vorteil von Apple verfasst ist, ist er doch kostenlose Werbung, welche ins Auge sticht und durch die Kontroverse ob ein Apple-Produkt nun gut ist, weitere Diskussionen anfacht und dafür sorgt, dass ein Apple-Produkt in aller Munde ist. 
Eine dreiste Marketingstragie, wie die von Apple und der Telekom sorgen weiterhin für Werbung mit Schlagzeilen wie "iPhone kostet mehr als ein Oberklasse-PC". Ein Überprüfen der Fakten findet meist bei den angesprochenen Käufergruppen nicht statt, da die Aussage der Schlagzeile bald in Vergessenheit gerät. Nicht in Vergessenheit gerät allerdings der Markenname "iPhone".

Nun ist es also Telekom und Apple gelungen, potentielle Kunden um den Finger zu wickeln. Mit überteuerten Knebelverträgen und schlechteren Produkten ziehen sie den Kunden nun also über die Ladentheke. Leider gibt es nach 2 Jahren keine weiteren Einnahmen an einem Kunden, da der Vertrag ausläuft. Aber auch hierfür hat Apple eine Lösung: Apple bringt eine neue Version des iPhone heraus, welche nur mit einem weiteren Knebelvertrag erhältlich ist. 
Ein neues iPhone erscheint; nennen wir es "Version 2.0". Version 2.0 hat einige Neuerungen gegenüber Version 1 und kostet erneut 1200€ in 2 Jahren. Apple hat nun bereits einen Verdienst von 2400€ an einem Kunden gemacht. Doch auch dieser Verdienst kann noch gesteigert werden; hierzu nötig ist Version 3.0 des Gerätes und eine häufigere Veröffentlichung eines iPhones (jedes Jahr ein Modell). 
Nun hat Apple also erreicht, was sie erreichen wollten: Ständige Einnahmen durch den selben Kunden - immer wieder.

Inzwischen hat Apple bereits 4 Versionen des Gerätes veröffentlicht, wovon eine "nur" eine Neuauflage eines alten Gerätes ist.

Ich möchte an der Stelle die Möglichkeit zu weiteren kontroversen Diskussionen lassen und verweise noch einmal auf Eric Bishofs Aussage "Controvery creates Cash".

Viel Vergnügen mit überteuerten Produkten
wünscht euer Kaito Kuroba.

Donnerstag, 7. Oktober 2010

Donnerstag, der 5. August - Madame Tussauds und Sherlock Holmes Museum

Hallo,

nunmehr kann ich endlich über den 5. August (4. Tag unseres Urlaubs) berichten.
Für diesen Tag war nicht mehr viel Programm geplant.

Madame Tussauds
Wir mussten etwas früher aufstehen, um bereits um 9.00 Uhr in der Baker Street zu sein. Dort - keine 50 Meter von der Haltestelle entfernt befindet sich das Madame Tussauds von London, welches als großes Gebäude wahrzunehmen ist. Es empfiehlt sich, Tickets vorher zu kaufen um lange Warteschlangen zu vermeiden. Innen wurden wir via eines Aufzuges in ein höher gelegenes Stockwerk gefahren, in welchem "eine Party stieg". Auf dieser "Party" waren natürlich zahlreiche Prominente eingeladen, wie Johnny Depp, Morgan Freeman, Tom Cruise, Angelina Jolie, Nicole Kidman, etc. Nach einigen geschossenen Photos entschieden wir uns weiter zu gehen und kamen in einen Bereich in dem sich noch mehr Stars (ausschließlich Filmstars und Produzenten) tummelten. Darunter waren Personen wie Daniel Craig, Robert Downey Jr. als Holmes-Verschnitt, Judy Dench, Steven Spielberg, Hitchcock, etc.
Alfred Hitchcock war läutete bereits einen weiteren Bereich ein, in dem es eher um Horror ging und wieder einmal Live-Actor versuchten uns Angst zu machen. Das gelang nach dem abhärtendem Besuch bei den London Tombs allerdings nicht mehr. Es folgten einige weitere Charaktere wie Sportler, Hoheiten, Stars, Politiker, etc. 
Nach wenigen Minuten (insgesamt dauerte der Aufenthalt etwa eine Stunde) waren wir bereits wieder draußen - nach einem weiterem Zwischenstop in dem 4D-Kino von Madame Tussauds.
Insgesamt fand ich den Besuch etwas enttäuschend, da ich ein größeres Madame Tussauds erwartet hatte als ich es bereits aus anderen Städten kannte und viele Stars und Schauspieler für eingefleischte Fans einfach fehlten.
Ein Besuch könnte sich dennoch wieder lohnen, da Umbauten bekanntlich auch im Madame Tussauds an der Tagesordnung sind.

Nach diesem Besuch beim Madame Tussauds machten wir uns auf den Weg zur Baker Street 221b (eigentlich 237).

Hausnummer 221b - Sherlock Holmes Museum
Im Sherlock Holmes Museum war es üblich, dass Tickets für das Museum im Museumsshop gekauft werden. So begannen wir also mit dem Kauf eines Tickets diesen Besuch in der Hausnummer 237.
Mein Vater entschied sich das Museum nicht anzuschauen, da er kein Kenner und Fan von Sherlock Holmes ist, so wie ich es bin. Alleine also ging ich zum eigentlichen Eingang, welcher von einem Polizisten der viktorianischen Zeit bewacht wird, zeigte mein Ticket vor und stampfte die Treppe in das 20. Jahrhundert hoch. Vor mir zeigte sich ein atemberaubender Anblick. Jede Person, die jemals "Eine Studie in Scharlachrot" gelesen hat, wird verstehen wieso dieser Anblick atemberaubend war. So unglaublich es klingt, aber man hat wirklich eins zu eins ein Gebäude nach der Literatur dekoriert. Ein scharlachroter, unaufgeräumter Raum mit Frühstücksservice, Chemiekalienschrank, Laborecke, Violine Denkersesseln, Zylinder, Pfeife, Tabak, Zeitschriften und Deerstalker-Hat.
Eben ein völlig atemberaubender Raum. Eingerichtet waren ebenso das Schlafzimmer von Holmes und ein Dachboden mit Toilette und Dachbalken. Im zweiten Obergeschoss befanden sich diverse Mörder oder Opfer einiger bekannter Fälle ausgestellt als Wachsfiguren, dazu an einigen Ecken bestimmte Beweise von Fällen, Tatwaffen, etc. Ebenfalls zu sehen waren Wachsfiguren des Detektivs und seines Partners.
Für mich als Fan des literarischen Werkes war dies ziemlich klar der Höhepunkt des Urlaubs.

Gruß,
euer Kaito Kuroba.

Anstatt des Dirt des Tages

Hallo,

anstatt heute eine weitere Folge "Dirt Sheet" zu veröffentlichen, entschied ich mich dazu das nachfolgende Video zu verlinken da es einfach nur awesome ist.





Gruß,
euer Kaito Kuroba.

Montag, 4. Oktober 2010

frainds - Friends-Fans: Episodenguide

frainds - Friends-Fans: Episodenguide:
"Sämtliche Episoden der Staffeln im Überblick:
Staffel 1
Staffel 2
Staffel 3
Staffel 4
Staffel 5
Staffel 6
Staffel 7
Staffel 8
Staffel..."

Der Dirt des Tages

Der Dirt des Tages

Ja, ich stehe ja auf Wrestling... aber das hier ist Comedy. :)


Gruß,
Kaito.