Sonntag, 30. Oktober 2011

Windows Phone 7 - HTC HD7 im Überblick

In diesem Artikel wird das HTC HD7 beleuchtet, welches zeitgleich mit anderen Windows Phone 7 erschienen ist und sich als Spitzenmodell von HTC etablieren konnte.

Technische Details

Das HTC HD7 ist mit einem Super-LCD-Display von 4,3" ausgestattet und stellt eine Auflösung von 800x480 Pixeln in 16bit (16Mio Farben) dar. Wie für jedes Windows Phone 7 typisch, ist das Display des HTC HD7 kapazitiv, reagiert also auf Berührungen im Gegensatz zu resizitiven Displays, die auf Druck reagieren.

Das HTC HD7 verfügt über eine rückseitig angebrachte Kamera, die mit 5MP (also einer Auflösung von max. 2592 x 1944 Pixeln) ausgestattet ist. Mit dieser ist es möglich, Videos in 720p bei 25 Fps aufzuzeichnen. Für die Beleuchtung ist ein Dual-LED eingebaut.

Der Qualcomm Prozessor verfügt über einen Arbeitsspeicher von 576MB bei einer Taktrate von 1000 Mhz, ist somit also equivalent mit den meisten anderen Windows Phone 7.
Das Gerät verfügt über weitere Features wie Assisted GPS, Lage-, Licht- und Bewegungssensor, die alle problemlos funktionieren und durch diverse Apps genutzt werden können.

Das Modell hat einen Lithium-Ionen-Akku mit einer Leistung von 1230mAh und kann somit im Normalgebrauch (Telefonie, Surfen, E-Mailing, Spielen) einen bis zwei Tage betrieben werden; herstellerseits wird eine Akkulaufzeit von bis zu 300 Stunden genannt.
Das HTC HD7 wiegt 162g bei Maßen von 122 x 68 x 11,2mm. Sämtliche gängigen Standards inkl. Wlan b,g und n können problemlos genutzt werden, eine Einrichtung ist einfach möglich.

Für einen Preis von ca. 230€ bis 250€ kann das HTC HD7 erworben werden, teilweise ist dieses jedoch mit Branding versehen; dies sollte also beim Kauf bedacht werden.
HTC HD7 8

Freitag, 28. Oktober 2011

Anime-DVDs in Europa - Kunst oder Kommerz?

 
Anime-DVDs werden auch in Deutschland immer beliebter. Vertriebsfirmen schlagen aus diesem Trend scheinbar immer wieder Profit. Doch sind Preise für Anime-DVDs wirklich gerechtfertigt oder ist dies alles nur Kommerz?

Anime im Allgemeinen

Bei Anime handelt es sich um Animationsfilme, die als Verfilmungen von japanischen Comics (sogenannten Manga) existieren. Die ersten Anime wurden in Deutschland bereits in den 70ern veröffentlicht. 1970 erschien hierzulande der Anime "Speed Racer", bekannter ist der 1974 veröffentlichte Anime "Wiki und die starken Männer". Inzwischen gibt es zahllose Anime im deutschen Fernsehen und auch im Handel.

Anime auf dem deutschen Markt

Animes und Manga werden in Deutschland seit vielen Jahren in Free-TV ausgestrahlt. Fernsehsender wie RTLII haben zur Mittagszeit ein spezielles Programm, das nur Anime enthält. Man kann zwar nicht sagen, dass Anime besonders im Trend liegt, da das Interesse von vielen jungen Erwachsenen oder Erwachsenen eher andere Züge annimmt, aber es lässt sich statistisch aufzeigen, dass Animes oder Mangas sowohl von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen konsumiert werden.
Seit Jahren werden Anime-DVDs und Mangas auch in Shops angeboten, sind in vielen normalen Geschäften mit Filmen oder Büchern erhältlich und es gibt auch viele spezielle Anime-Shops, die ähnlich wie Comic-Stores sich darauf spezialisiert haben, bestimmtes Interesse der Kunden zu erfüllen. Diese Geschäfte führen im Allgemeinen auch Hentai, welche pornographische Zeichentrickfilme für Erwachsene darstellen. Es wird immer üblicher, dass zu sämtlichen Anime-DVDs von den Stores auch Fan-Merchandise wie Figuren der Hauptcharaktere geführt werden. Diese sind meist zu fairen Preisen zu erhalten, günstig sind sie jedoch nicht.
Tokyo Tower

Ist Anime nun Kommerz?

Es ist schwer, eine pauschalisierende Meinung dazu zu treffen, ob Anime oder Manga Kommerz sind.
Sicherlich sind Anime im Allgemeinen in Comic-Läden nicht günstig und auch das Beziehen von Animes online ist nicht preiswert, viele Firmen schlagen weiteren Gewinn aus Fanartikel und einige Autoren von Manga können Verkaufszahlen von mehreren Millionen Exemplaren verbuchen, es ist aber nicht so, dass Animes jeden ansprechen, ohne Zeitaufwand entstehen und lieblos gemacht werden.

Es ist viel eher sogar so, dass an der Umsetzung einer Anime viele Menschen beteiligt sind (Mangaka, Drehbuchautoren, Synchronsprecher, Komponisten, etc.), die alle viel Liebe ins Detail stecken und natürlich bezahlt werden möchten. Der Zeitaufwand bei der Produktion einer Anime ist nicht gering und um die Kosten zu decken, müssen Anime-DVD in Shops zu Preisen angeboten werden, die trotz der verhältnismäßig geringen Anzahl an Kunden genug Geld einbringen.
Auch Merchandising-Artikel sind ein eher spezielles Angebot an interessierte Kunden und können daher nicht allzu kostengünstig, wenn auch nicht zu unfairen Preisen, angeboten werden. Es besteht bei einigen Anime sogar die Möglichkeit, anstatt dem Kauf einer DVD die Filme online zu genießen oder wie erwähnt im Free-TV. Sollte eine Serie jemandem gut gefallen, kann man ja immer noch den Weg zum Comic-Shop zurücklegen.

Mittwoch, 26. Oktober 2011

Star Wars auf Blu-Ray - Ein Missstand hoch 3

Am 15. September 2011 ist hierzulande Star Wars in den Episoden 1 bis 6 auf Blu-Ray veröffentlicht worden. Diese Blu-Ray-Veröffentlichung hat sich in mehreren Hinsichten als schlechten Scherz, wenn nicht Missstand herausgestellt.              
 
Fakten
 
Ich möchte hier gerne erst Fakten zu den Veröffentlichungen nennen, bevor ich mich kritisch mit diesen auseinander setze: 
Veröffentlicht wurde Star Wars auf Blu-Ray in mehreren Versionen. So gibt es zwei Veröffentlichungen, die Episode I bis III bzw. IV bis VI enthalten und eine Veröffentlichung, welche sämtliche Episoden und Bonusmaterial enthält. Zum Zeitpunkt des Releases wurden die je drei Blu-Rays enthaltenden Veröffentlichungen für je 39,99€ angeboten, "The Complete Saga" für 79,99€. Geziert werden die Einzelveröffentlichungen von Yoda (Episode I bis III) und Darth Vader (Episode IV bis VI); die "Complete Saga" wird von R2D2 und C3PO auf Tattooine geschmückt.
Die Blu-Rays befinden sich bei den Einzelveröffentlichungen in einem schmalen Pappschuber, der mit Kunststoff-Trays zur Halterung gefüttert ist. Das Komplettpaket beinhaltet in einem größeren Schuber eine Art Buch, welches neben Illustrationen und Photographien Platz für die Discs bietet.
 
Sämtliche Episoden wurden digital aufbereitet, sodass das Bild in 1980p vorliegt bei 21:9-Format. Der Ton liegt in DTS-HD 5.1 vor. Besonders bei den älteren Filmen stellt man des öfteren eine gut gelungene optische Überarbeitung fest. Man merkt ganz deutlich, dass Star Wars zwar älter, aber nicht alt geworden ist.
 
 
Was ist hier schief gelaufen?
 
Ausgehend von der digitalen Aufbereitung, muss ich jedoch auch Kritikpunkte anführen, die einigen "Star Wars"-Fans übel aufgestoßen ist:
 
In den überarbeiteten Versionen der Filme wurden einige Szenen überarbeitet, sodass manche Stelle ad absurdum geführt wird. So hört man Darth Vader ein langgezogenes "Neeeeeeeeein!" rufen, als sein Sohn Luke vom Imperator gefoltert wird. In der Ursprungsversion ist dieser Ausruf nicht zu hören und stellt für viele Fans Vader durch diese Szene als Witzfigur dar. Denn ganz ehrlich: Wieso sollte jemand wie Darth Vader so verzweifeln, wenn sein Sohn gefoltert wird, dem er selbst zuvor noch die Hand abgeschlagen hatte - ganz ohne Reue?
 
Auf die "Han shot first"-Diskussion möchte ich nicht tiefer eingehen; es sei nur so viel gesagt: Auch in der Blu-Ray-Veröffentlichung überzeugt Greedo Green nicht als Kopfgeldjäger.
 
Vielen Fans ist es übel aufgestoßen, dass Yoda - ursprünglich als Puppe von Frank Oz angeleitet - durch eine digitale Version ersetzt worden ist und dass Anakin Skywalker im Ende von Episode VI durch Hayden Christensen ersetzt worden ist. Fragwürdig ist hier natürlich, wieso nicht entsprechend geänderte Szenen sequenziert auf den Blu-Rays zur Verfügung gestellt worden sind und als Alternative zu den überarbeiteten Fassungen gespielt werden könnten (wie des öfteren bei anderen Veröffentlichungen gesehen).
 
Weiterhin ist die Form der Veröffentlichung zu kritisieren:
Im Voraus gab es kaum Informationen zu den Bonusdiscs; es war lediglich bekannt, dass sie erscheinen würden. Wie sich später jedoch herausstellte, enthalten die Einzelveröffentlichungen keine Bonusdiscs, lediglich zwei erweiterte Szenen in "Die dunkle Bedrohung". Für schnelle Käufer der Einzelveröffentlichungen war nach dem Öffnen der Schuber die Enttäuschung also größer, als notwendig. Ab und an bietet sich für enttäuschte Käufer der Einzelveröffentlichungen die Möglichkeit bei Plattformen wie eBay, die Bonusdiscs nachzukaufen. Die Preise (bis zu 35€) sind aber horrend hoch und verärgern einen ursprünglich zufriedenen Käufer der Einzelveröffentlichungen noch mehr, wenn er bemerkt, dass ihm 40 Stunden Bonusmaterial entgangen sind.
 
Es grüßt,
Euer Kaito Kuroba.

Samsung i8700 Omnia 7 im Test

In diesem Test wird das Samsung i8700 Omnia 7 vorgestellt und ausführlich getestet. Beim Omnia 7 handelt es sich um das bislange einzige Windows Phone 7 von Samsung, welches sich im Vergleich zu anderen Windows Phone durchaus behaupten kann und auch im Vergleich mit anderen Smartphones einen guten Eindruck macht.

Hardwareleistung

Das Omnia 7 verfügt über einen Super-AMOLED-Display, der kapazitiv reagiert und über 16 Millionen Farben darstellen kann. Der Touchscreen hat eine Bilddiagonale von 4" und eine Auflösung von 480x800 Pixeln.
Das Gerät verfügt über eine Kamera, welche eine Auflösung von 5 Megapixeln aufweist und fähig ist, Videos in 720p (1280x720 Pixeln, HD) aufzuzeichnen. Die Kamera wird von einem LED-Blitz unterstützt.
Das Omnia 7 hat eine Abmessung von 122 x 64.2 x 11 Millimeter und wiegt 138 Gramm. Die Akkuleistung liegt bei 1500 mAh, die Taktrate des Prozessors bei 1000 Mhz und der Arbeitsspeicher beträgt 512 MB RAM. Ausgeliefert wird das Omnia 7 in Deutschland mit 16 GB internem Speicher und Telekombranding.

Wertung der Hardware

Die Akkuleistung liegt im Vergleich zu anderen Windows Phone 7 deutlich höher und verspricht einen länger möglichen Betrieb des Smartphones. So wie jedes andere bislang erschiene Windows Phone 7 hat auch das Omnia 7 eine Taktrate von 1000 Mhz (selber Prozessor). Der Arbeitsspeicher des Omnia 7 ist jedoch mit 512 MB RAM geringer als der anderer Windows Phone 7 (welche 576 MB RAM aufweisen).

Mit einem 4" Display ist dieses das drittgrößte Windows Phone 7. Ein besonderes Highlight ist der Super-AMOLED-Screen, der eine wirklich atemberaubende Farbdarstellung bietet.

Eine Volltastatur oder weitere spezielle Hardwarefeatures bietet das Omnia 7 nicht.



Windows Phone 7 als Betriebssystem

Windows Phone 7 ist ein OS, welches von Microsoft erstmalig 2010 veröffentlicht wurde und noch in Kinderschuhen steckt. Dieses bietet nicht viele Möglichkeiten zur Individualisierung - doch dies ist von Microsoft auch nicht gewünscht. Microsoft verspricht stattdessen ein flüssig laufendes Betriebssystem, dass keine Ecken und Kanten hat.

Auf dem Omnia 7 wird das OS flüssig dargestellt. Es gibt keine Ruckler und sämtliche mitgelieferten Programme funktionieren hervorragend. Im Market Place gibt es bereits mehrere 1000 Anwendungen zu kaufen.

Fazit

Das Gerät ist wahrlich toll. Die Einrichtung funktioniert spielend einfach, die Akkulaufzeit ist akzeptabel und sehr überzeugend ist der Super-AMOLED-Display. Die Kamera stellt tolle Bilder und Videos dar und eine Synchronisierung von Gerät mit PC ist sehr simpel möglich.

Im Vergleich zu aktuellen Smartphones erhält das Omnia von mir 89%.
Der Marktpreis liegt bei ca. 250€.

Sonntag, 19. Juni 2011

The Dirt Sheet Episode 70

Werte Leser,

lange schon habe ich nichts mehr von mir hören lassen und noch länger habe ich keine Videos veröffentlicht. Doch dieses zu veröffentlichen, scheint mein Schicksal zu sein, da dessen Coolness unmöglich übertroffen werden kann.
Es grüßt,

Kaito.