Dienstag, 21. September 2010

Mittwoch, der 4. August - Kew Gardens, Buckingham Palace

Für den 4. August entschieden wir uns zu den Kew Gardens - dem "schönsten" botanischen Garten Londons zu fahren. Auch dieser war per Tube relativ verträglich - abgesehen von den üblichen Drängeleien - gut zu erreichen.

Kew Gardens

Die Kew Gardens liegen in einem beschaulichen Ortsteil von London. Die botanischen Garten sind einfach zu erreichen und machen von außen in jedem Fall einen großen Eindruck, der sich innen bewahrheiten kann. Die Eintrittspreise für Kew Gardens sind human (etwas mehr als 10 Pfund), das Gelände wirklich groß. Auf dem Gelände befinden sich einige Gewächshäuser, die nach bestimmten Themen bepflanzt sind (z.B. Wüste, Tropen, etc.)
Wir entschieden uns zuerst das Tropenhaus zu durchqueren. Die Pflanzen dort sind bereits aus anderen botanischen Gärten bekannt, aber wirklich hoch gewachsen.
Im weiteren Verlauf entschieden wir uns dafür, die "Wüste", das Schmetterlingshaus, ein weiteres Tropenhaus und die Baumspitzen aufzusuchen. Bei den Baumspitzen handelt es sich um einen Hochweg über den Baumspitzen eines Abschnittes der Kew Gardens.
Viele Pflanzen waren eher gewöhnlich oder zumindest aus anderen Gärten bekannt, ein paar seltene Pflanzen waren allerdings zu sehen.
Zum Schluss suchten wir die Pagode des Gartens und den japanischen Steingarten auf. Der japanische Steingarten gefiel mir sehr - er war tatsächlich sehr schön angelegt, wenn auch er verhältnismässig klein war.

Buckingham Palace

Nach dem Besuch der Kew Gardens fuhren wir in die Innenstadt (Haltestelle Greenpark) und liefen von dort aus zum Buckingham Palace. Es stand für uns fest, dass wir diesen nicht besuchen wollten, da er nicht im London Pass inklusive war und für 2 Personen 50 Pfund gekostet hätte. Wir entschieden uns also dieses Gebäude und den davorliegenden Platz also nur anzuschauen. Von außen machte der Buckingham Palace wirklich keinen besonders atemberaubenden Eindruck, dennoch war er vollkommen abgesichert. Dazu muss aber angemerkt sein, dass der Buckingham Palace im Regen verschwand, der gerade einsetzte und somit vielleicht etwas Glanz verlor.

Gruß,
euer Kaito Kuroba.

Mittwoch, 15. September 2010

Dienstag, der 3. August - London Bridge Experience, London Tombs

Hallo,

nach einer tatsächlich langen Schreibpause - Gründe sind unwichtig - möchte ich gerne meinen Bericht fortsetzen:

London Brigde Experience
Nachdem Verlassen der enttäuschenden London Bridge Exhibition und der Schiffsfahrt auf der Themse näherten wir uns der London Bridge, bei der wir den Trip zum Tower bereits gestartet hatten. Dort erwartete uns die London Bridge Exhibition und die damit verbundenen London Tombs.
Dank des London Passes - ich kann ihn immer wieder empfehlen - konnten wir auch diese Aktivität kostenlos erleben und konnten den Fast Track nutzen, weshalb wir schneller herein kamen. Es begann mit der relativ modrigen, aber nahezu harmlosen London Bridge Experience. Hier versuchen "Live Actors" einen historischen Abriss über die London Bridge zu geben, welche als monumental wichtig dargestellt wird. Dieser historische Abriss ist ansich ziemlich harmlos, wobei ich trotzdem stetig das Gefühl hatte, dass irgendwo noch weitere Live Actors darauf warten, uns zu erschrecken.
Hier muss ich allerdings durchaus eine Warnung aussprechen - ein Kind ist beim "Keeper of Heads" umgekippt; für Kinder ist dieser Teil der Attraktion definitiv nicht geeignet und 25 Pfund möchte keiner zahlen, damit man hier bereits die Aktivität abbrechen kann.
Nach einigen weiteren Live Actors, von denen manche wohl unter Drogeneinfluss standen oder zumindest ganz dringend Geld brauchten, ging es abwärts in die London Tombs.

London Tombs
Der Einstieg in die London Tombs ist eine Treppe in eine künstlich angelegte Mine. Am Eingang musste ich mich schon leicht erschrecken, als eine der beiden vermeintlichen Figuren mich plötzlich ansprach, weil ich wohl einen verängstigten Eindruck machte. (Ja, ich bin ein Angsthase)
Unten wird man wohl oder übel gezwungen, ein Photo schießen zu lassen - ein lauter Kampfschrei, der gewünscht war, blieb mir leider im Halse stecken.

Im Folgenden wird die Gruppe an Menschen, die sich für die Attraktion entschieden hat, gebeten sich an den Schultern festzuhalten und eine menschliche Kette zu bilden. Von da an geht es in die Minen in denen weitere Live Actors versuchen einem Angst zu machen. Ich hatte das Glück in der Schlange ganz hinten zu sein und kriegte echte Panik, als der Kettensägen-schwingende Live Actor hinter mir her lief und mich "zersägen" wollte. Ich hatte die ganze Zeit ein mulmiges Gefühl, ob ich natürlich wusste, dass mir keine Gefahr droht. Vielleicht hat die Enge, die Lichter... die gesamte Atmosphäre einfach Angst ausgelöst.
Mein Vater, der im Gegensatz zu mir wirklich kein Angsthase hatte, war jedenfalls auch von den London Tombs sehr geängstigt.

Wir waren uns jedenfalls in drei Punkten einig:
Die London Bridge Experience ist einfach nicht gut - sie zögert nur die Zeit heraus,
die London Tombs sind beängstigend und für kostenlos (London Pass) absolut sehenswert. 25 Pfund sollte man nicht zahlen wollen als Eintritt.

Gruß,
euer Kaito.