Dienstag, 15. September 2009

Detektiv Conan - Die Partitur des Grauens


Story

Während einer Probe werden zwei Musiker bei einem brutalen Bombenattentat getötet, die Violinistin überlebt nur zufällig. Einige Tage später werden Conan, Ran und die anderen zu den Proben für das Eröffnungskonzert der neuen Konzerthalle des berühmten Pianisten Kazuki Dômoto eingeladen. Als Höhepunkt des Abends soll das Publikum mit dem Klang einer echten Stradivari und einer Orgel, aud der schon Bach gespielt haben soll, begeistert werden. Einer der Solistinnen, die Sopranistin Reiko Akiba, freundet sich mit den Kindern an und erklärt sich sogar bereit, mit dem Schulchor die Schulhymne einzustudieren. Alle Beteiligten üben mit Feuereifer, auch die Sängerin, die über ein absolutes Gehör, verfügt, hat ihren Spaß. Doch dann beginnt das Morden von Neuem und auch Genta gerät in tödliche Gefahr...

Bild

Der Film ist im Format 16:9 aufgenommen wurden und liegt - wie für Serie Detektiv Conan typisch - im japanischen Animestil vor. Das Bild wirkt äußerst brillant, da es kein Rauschen gibt, dass den Film stören könnte und da alle Zeichnungen äußerst scharf und detailliert sind. Sehr gefallen dürfen den Fans der Serie die kurzzeitig vorkommenden Animationen in 3D; wobei auch hier dazu gesagt werden muss, dass der Film aufgrund seines hohen Kontrasts eine sehr hohe Bildtiefe besitzt.

Der Anime-Zeichenstil wird natürlich nicht jedem Zusagen können, doch was hier besonders angemerkt werden muss, ist die Bildqualität. Diese erreicht definitiv die Bildqualität, die bei Spielfilmen nur mit Blu-Rays erreicht werden kann.

Ton

Der Ton des Filmes liegt "nur" in Dolby Digital 2.0 vor, was aber über weite Strecken des Filmes hinweg nicht auffällt (außer man besitzt entsprechende Anlagen). Für einen Film, der in Dolby Digital 2.0 vorliegt, wirkt auch der Ton äußerst brillant. Es gibt auch hier keine Störgeräusche oder sonstige Auffälligkeiten. Der Ton dringt kristallklar an das Ohr des Zuschauers und erfreut besonders durch die guten Synchronsprecher. Ein besonderes Schmankerl bei diesem Detektiv Conan Film, ist die Auswahl an klassischer Musik von Komponisten wie Bach und Beethoven.

Dieser Film überzeugt besonders durch die Auswahl an klassischer Musik, die jeden Fan der Serie und jeden Musikliebhaber erfreuen wird. Dazu ist natürlich noch die standardisierte Dektetiv Conan-Musik im Film vorhanden, die jedem Freund des Jazz und jedem Fan von Detektiv Conan gefallen dürfte.

Auch wichtig für einige Animefans dürfte die zweite Tonspur sein. Neben der deutschen Tonspur, gibt es die originale japanische Tonspur (mit deutschen Untertiteln).

Fazit

Ich kann diesen Film jedem Fan der Serie Detektiv Conan und jedem Animefan ans Herz legen. Der Film ist wirklich sehr schön animiert und hat einen ganz speziellen Charme. Er wird in einem schönem Pappschuber mit Hochglanz-Prägung ausgeliefert und es liegt ein 20 seitiges Booklet dabei. Die Laufzeit des Filmes beträgt 110 Minuten, dabei liegt er wie oben beschrieben in 16:9 vor.

Story: 8 von 10 Punkten - Gut durchdachte Story, miträtseln ist möglich und wirklich gut umgesetzt. Dennoch ist die Story eine typische Detektiv Conan Story und somit für Fans nicht zwingend außergewöhnlich.

Bild: 10 von 10 Punkten - Der Film erreicht eine Qualität, die sonst nur Blu-Rays erreichen mit einem ungewöhnlich hohem Kontrast und einer gradezu genialen Bildschärfe.

Ton: 9 von 10 Punkten - Der Ton liegt leider nur in Dolby Digital 2.0 vor, nutzt diese Ressource aber komplett und überzeugt mit tollen Musikstücken und hervorragenden Sprechern.


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