Dienstag, 20. Januar 2009

So viel Arbeit für eine Immatrikulation

Schulleben ist was feines - Man bekommt alles hinterhergetragen

Bevor ich damit angefangen habe, mich um die Immatrikulation zu kümmern, hatte ich mehr Freizeit.
Um sich in der Frankfurter Goethe-Universität zu immatrikulieren ist echt eines an Arbeit von nöten und es kostet Geld.
Zuerst beginnt man damit, dass man sich über die Onlinebewerbung eine PDF besorgt, die man mit einen Anlagen an das Studierendensekretariat schicken muss. Dafür muss man relativ viele Fragen beantworten und braucht schon mal ca. 15 Minuten + zusätzliche Zeit für die Anlagen (Krankenversicherungs-Nachweis, Abitur-Kopie, etc.). Das an sich geht eigentlich noch, außer die Krankenkasse trödelt so wie bei mir. Diese hat bei mir länger gebraucht, weil beim ersten Versuch der Auftrag nicht ausgeführt worden ist und dann immer wieder, weil ich nicht während der Servicezeiten anrufen konnte. Nun gut... Verschickt, was dann:

Man erhält von der Universität einen Antrag für die Studenten-Karte (hier: Goethe-Card), mit der man Kleinbeträge zahlen kann, kostenlos im RMV-Gebiet mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren kann, den Palmengarten besuchen kann, etc. Diesen unterschreibt man und schickt ihn mit Passbild (45mm x 35mm) wieder zurück...
Darüber hinaus muss man einen Semesterbeitrag von 261€ zahlen und wenn man Pech hat (so wie ich) vermurkst die Bank den Überweisungsauftrag und gibt einen falschen Verwendungszweck an.
Da ich leider hier momentan feststecke kann ich noch nicht weiterberichten, wie es weiter geht.

Ich möchte hier keinstenfalls die Universität kritisieren, von deren Seite her fast alles reibungslos funktioniert und auch die 261€ sind berechtigt (so oft wie man zur Universität mit öffentlichen Verkehrsmitteln fährt). Ich kritisiere allerdings aufs schärfste meine Bank, die eine 5 mit einem S vertauscht hat und die Krankenkasse, die sich als äußerst langsam herausgestellt hat.

Für mich hat die Immatrikulation noch weitere Schwierigkeiten bedeutet, da ich momentan noch im Zivildienst bin und nur unter Aufwendung meines Erholungsurlaubes evtl. studieren kann (sofern denn alles klappt). Ich denke aber, dass das Bundesamt für den Zivildienst ziemlich kooperativ und kulant ist und es genehmigen wird, dass ich gerne im April mit dem Studium beginnen möchte.

Gruß, Kaito.

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